Auf ins Rochlitzer Muldental

Sommerzeit in unseren Schlössern

Audio-Guide Schloss Rochsburg Audio-Guide Schloss RochsburgFotografie: HVV

Neue Audio-Guides für Kinder und Erwachsene auf Schloss Rochsburg

Pünktlich zum Start in die Sommerferien gibt’s auf Schloss Rochsburg in Lunzenau etwas Neues: Audio-Guides, mit denen Besucher die Museumsräume selbstständig erkunden können.

Die 35 Geräte enthalten vier Textversionen: eine für Kinder sowie drei für Erwachsene – in Deutsch, Englisch und in einfacher Sprache für Menschen mit Handicap. Erwachsene erkunden auf diese Weise 18 Stationen, Kinder 15.

„Professionelle Sprecher und spannende Hintergrundgeräusche machen die Geschichten, die erzählt werden, richtig schön bunt“, freut sich Schlossleiter Lutz Hennig. Und weil sich Erwachsene für andere Dinge interessieren, als Kinder, sind die Inhalte an die Altersgruppen angepasst. Während sich die Erwachsenen beispielsweise Möbel aus der Zeit des Biedermeier anschauen, erfahren die Kinder von Fledermaus Eduard, wie ein Flügel klingt.

Für Ferienausflüge auf Schloss Rochsburg stehen die Audio-Guides ab sofort zur Verfügung. Kinder auf diese Weise spielerisch entdecken, wie man sich früher standesgemäß kleidete oder wie damals die Möbel in einer Burg aussahen. Fledermaus Eduard weiß dazu viele tolle Geschichten zu erzählen.

Geöffnet ist dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, am Wochenende von 10 bis 18 Uhr.

Auf Schloss Rochlitz haben Sie „1.000 Jahre vor der Linse“

Die historischen Mauern von Schloss Rochlitz bieten viele besondere Fotomotive. Im April waren Fotobegeisterte eingeladen, in den frühen Stunden ihre Lieblingsmotive einzufangen. Bei einer Führung durch die gesamte Schlossanlage entstanden viele besondere Fotos, die bis zum Saisonende in der Sonderausstellung „1000 Jahre vor der Linse“ im Turm „Lichte Jupe“ gezeigt werden.

Jede Generation von Schlossherren und –damen hat auf Schloss Rochlitz Spuren hinterlassen. Zu entdecken sind diese unter anderem in der Kapelle, im Fürstenhaus, in der Schwarzküche oder in den gewaltigen Türmen, in denen sich Verliese und Folterkammer verbergen. Ein besonderes Highlight ist die Hauptmannsstube, in der Fragmente die bewegte 800-jährige Baugeschichte des Schlosses zeigen. Im 12. Jahrhundert gab es einen Kamin, der nur noch bruchstückhaft vorhanden ist. Weitere Reste aus der Gotik, Renaissance, des Klassizismus und der letzten 100 Jahre sind ebenfalls erkennbar. Mittels Virtual-Reality-Brillen können sich die Besucher fast greifbar in diese Zeiten zurückversetzen lassen.

Geöffnet ist dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen 10 bis 18 Uhr.