Den Mittelpunkt bildet die Töpferstadt Kohren-Sahlis. Zwei hier ansässige Töpfereien produzieren ortstypische Keramik und bieten diese zum Verkauf an. Anziehungspunkt für Touristen ist der 1928 von Kurt Feuerriegel geschaffene Töpferbrunnen.
Weitere sehenswerte Ziele sind vor allem Burg Gnandstein, der Schwindpavillon in Rüdigsdorf mit den Schwindfresken und dem herrlichen Park, das Lindenvorwerk mit dem Gondelteich, die Lindigtmühle mit Museum und altdeutschem Backofen und die Sommerrodelbahn.
Frohburg - als „Tor zum Kohrener Land“ bekannt - mit seinem Schloss, dem internationalen Dreieckrennen für Motorräder und Autocross, dem Naturbad und seinen neun Ortsteilen spiegelt beschaulich den dörflichen Charakter der Region wieder.
Ländliche Bauweise, Fachwerkhäuser, Landschaftsschutzgebiete und Naturdenkmale prägen die Region. Die Stadt Geithain mit ihrer schönen Silhouette ist in erster Linie von der Pfarrkirche St. Nikolai und der Wallfahrtskirche St. Marien geprägt, hat aber mit dem alten Zollhaus, den unterirdischen Gängen, dem Pulverturm und dem Heimatmuseum viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten.
In Prießnitz beeindrucken das Bauernrathaus von 1712, wunderschöne Fachwerkhäuser und die umgestaltete Dorfkirche. Für Kunstliebhaber lohnt ein Blick in die Kirche von Tautenhain mit den bekannten Gemälden von Conrad Felix Müller.
Die restaurierte Innenstadt von Borna mit den neu gestalteten Bürgerhäusern, Innenhöfen, Einkaufspassagen und dem Marktplatz ist bestens für einen beschaulichen Bummel geeignet, bei welchem auch interessante historische Bauwerke wie die Stadtkirche St. Marien und das Reichstor besichtigt werden können. Neue Botschafter der Stadt sind die drei Symbolfiguren Karabinieri, Zwiebelfrau und Bergmann.
In der Nachbarschaft ist das Neuseenland in rascher Entwicklung. Nicht weit entfernt zeigt das Volkskundemuseum Wyhra u. a. bäuerliche Lebensweisen Anfang des 19. Jh. und wechselnde Ausstellungen.
