Blickfang sind in jedem Fall das im Neorenaissancestil erbaute Rathaus und die nahe gelegene neugotische Martin-Luther-Kirche mit ihrem spitzen, hoch aufragenden Turm. Hin und wieder trifft man an der Hauptstraße auf alte Rundbogenportale aus dem 17. Jahrhundert, die aus dem Porphyrtuff des Rochlitzer Berges gefertigt wurden. Aber auch die über 115 Jahre alte Schule gegenüber der Stadtkirche, die Postmeilensäule von 1727 oder das Altgeringswalder Dorfkirchlein sind kulturhistorische Zeugnisse der Kleinstadt.
Erholung und Entspannung bieten die Grünanlage rund um den circa vier Hektar Wasserfläche umfassenden Großteich mitten in der Stadt oder im Sommer das Freibad. Nördlich der Stadt grüßt schon aus der Ferne der König-Friedrich-August-Aussichtsturm an der alten Heeresstraße. Unweit davon findet der Wanderfreund den Trimm-Dich- und Erlebnispfad. Er ist ein Teil des Waldgebietes, das sich vom Auenbachtal bis zum Schönburger Wald erstreckt und von Wanderern wie von Reitern gern für Touren genutzt wird. Dort lebte sicher vor Jahrhunderten das Wappentier der Stadt – das Wildschwein.
In Geringswalde und seinen Ortsteilen versteht man es außerdem, mit viel Engagement der Vereine Feste zu feiern.
In der ehemaligen Stuhlbauerstadt bestimmen heute vorwiegend Betriebe der Metallverarbeitung das Industrieprofil. Aber auch Handel und Dienstleistung sind in der Stadt gut vertreten.
Übrigens: Selbst Napoleon kam an Geringswalde nicht vorbei. Im Zuge der Schlacht, die im Mai 1813 bei Gersdorf tobte, weilte er in der Region.
Zahlen und Fakten
Erreichbarkeit
Über die B 175
Ortsteile der Stadt
Aitzendorf, Altgeringswalde, Arras und Holzhausen
Fläche
Rund 2.994 Hektar
Einwohner
Ca. 5.000
Kontakt Stadtverwaltung Geringswalde
Telefon
+49 (0)37382 80622
Internet
Adresse
Markt 1
09326 Geringswalde
